Die Ausbildung
zur Erzieherin/zum Erzieher:
vielfältig und lebendig!

Bewerbung für die praxisintegrierte Ausbildung

Die praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher richtet sich vor allem an Bewerber*innen, die schon über berufliche Erfahrungen oder einen höheren Schulabschluss verfügen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet in enger Kooperation mit einer Einrichtung statt, mit der die Bewerber*innen einen Ausbildungsvertrag abschließen. Diese Einrichtung kann zum Beispiel eine Krippe, eine Kindertagesstätte, ein Hort oder ein Heim sein. Längere Blockphasen in der Praxis wechseln sich dann während der Ausbildung mit schulischen Phasen ab. Im dritten Ausbildungsjahr finden schriftliche und mündliche Prüfungen statt.

Die Ausbildung bei kirchlichen oder öffentlichen Trägern wird in der Regel nach Tarif vergütet. Sie haben keine Schulferien, sondern Urlaubstage, die Sie nicht während der Schulzeiten nehmen dürfen.

An der Fachschule für Sozialpädagogik bewerben Sie sich für einen Schulplatz. Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung liegt bei der Fachschule.

Das ist für Ihre Bewerbung wichtig:

Voraussetzungen

Um die praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher aufnehmen zu können, brauchen Sie mindestens einen mittleren Bildungsabschluss und weitere Qualifikationen.

Zum Beispiel könnten Sie mit einem Realschulabschluss und einem abgeschlossenen einjährigen Berufskolleg Sozialpädagogik in die praxisintegrierte Ausbildung einsteigen. Alternativ zum einjährigen Berufskolleg könnten Sie sich auch durch einen Berufsabschluss in Kinderpflege qualifizieren.

Über einen höheren Schulabschluss wie die Fachhochschulreife oder das Abitur finden Sie den Weg in die praxisintegrierte Ausbildung durch ein mindestens sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung, bei dem Sie von einer Fachkraft angeleitet wurden.

Weitere Wege führen über eine abgeschlossene Berufsausbildung, gerne im sozialpädaogischen oder pflegerischen Bereich, oder über eine mehrjährige Tätigkeit als Tagespflege (mit Pflegeerlaubnis) für Kinder, jeweils mit dem genannten sechswöchigen Praktikum im sozialpädagogischen Bereich.

Über weitere Zugangsmöglichkeiten geben wir Ihnen gerne auch telefonisch Auskunft.

Notwendige Unterlagen

Grundsätzlich gilt: Wir wollen uns ein möglichst umfangreiches Bild von Ihnen machen. Bitte achten Sie daher auf die Vollständigkeit Ihrer aussagekräftigen Unterlagen.

Wir benötigen von Ihnen:

  • Bewerbungsanschreiben, aus dem hervorgeht, für welche Ausbildungsform Sie sich bewerben
  • Bewerbungsbogen
  • tabellarischer Lebenslauf
  • tabellarische Übersicht über geleistete Praktika (mit Praktikumsdauer)
  • 2 Bewerbungsfotos im Passbildformat (Name auf Rückseite)
  • beglaubigte Zeugniskopien (z. B. Mittlere Reife, Fachhochschulreife, Abitur)
  • gegebenenfalls Nachweis über ein sechswöchiges Praktikum im sozialpädagogischen Bereich
  • schriftliche Zusage eines von uns anerkannten Trägers über einen Ausbildungsvertrag mit einer sozialpädagogischen Einrichtung (Krippe, Kita, Hort, Heim o.ä.)
  • Bewerber*innen mit nicht-deutscher Muttersprache: Nachweis über Sprachkenntnisse Deutsch mindestens Niveau B2
  • ausländische Schulabschlüsse müssen durch das Regierungspräsidium Stuttgart oder eine vergleichbare deutsche Behörde anerkannt sein.
  • Briefmarke zu 1,55 € oder ausreichend frankierten Rückumschlag (min. Größe B4)
  • eventuell Referenzen (z.B. über Praktika, Mitarbeit in der Kirche oder in Vereinen, besondere Aktivitäten, Nachweis über FSJ, Bufdi oder Au Pair...).

Senden Sie uns die Bewerbung in einem Schnellhefter oder mit einem Heftstreifen versehen, bitte keine Mappen verwenden! Den frankierten Rückumschlag benötigen wir, um Ihnen den Schulvertrag und gegebenenfalls Ihre Bewerbungsunterlagen zusenden zu können.

Bewerbungsunterlagen per Mail bitte ausschließlich an .

Bewerbungsfristen

Gerne können Sie sich sofort nach den Sommerferien für das darauf folgende Schuljahr bewerben.

Wir nehmen Bewerbungen bis zum 30. Juni des jeweils laufenden Jahres entgegen.

Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig, ob die Träger, mit denen Sie einen Ausbildungsvertrag abschließen möchten, frühere Bewerbungsfristen haben.

BewerberInnen ohne deutschen Schulabschluss

Bewerberinnen ohne deutschen Schulabschluss benötigen die Anerkennung des Regierungspräsidiums Stuttgart mit der Information, welchem deutschen Schulabschluss der Abschluss gleichgestellt ist.

Zudem ist der Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse für das Arbeitsfeld nötig (mindestens Referenzniveau B2).

Ausländische Berufsabschlüsse können wir nur prüfen, wenn umfassende Informationen über Dauer und Inhalte und die Anerkennung durch das Regierungspräsidium Stuttgart oder eine gleichwertige deutsche Behörde vorliegen.